Die ersten drei Bauernhoftore wurden im Van Gogh Nationalpark aufgestellt. Bauernhoftore erleichtern es, von Wohngebieten aus ins landwirtschaftliche Gebiet zu wandern und lokale Hofläden zu besuchen. Die Initiative verbindet Erholung, Landwirtschaft und Landschaft und kann möglicherweise auch an anderen Orten in Nationalparks angewendet werden.

Die Tore bieten einen unkomplizierten Zugang zum Außenbereich und verbinden Wanderwege, Hecken und landwirtschaftliche Betriebe mit einer öffentlichen Funktion. Der Van Gogh Nationalpark untersucht zusammen mit unter anderem ZLTO, wie das Konzept auch anderswo umgesetzt werden kann. In diesem Herbst werden zusammen mit dem Collectief Natuurinclusief, dem Nationalen Parken Büro und Brabant Partners weitere Schritte geprüft.

Entlastung der empfindlichen Natur 

Damit möchte der Van Gogh Nationalpark das Bauernland für Anwohner und Erholungssuchende zugänglicher machen. Gleichzeitig werden landwirtschaftliche Betriebe und regionale Produkte sichtbarer. Spaziergänge über das Bauernland können außerdem dazu beitragen, die Freizeitaktivitäten besser über das Gebiet zu verteilen und den Druck auf empfindliche Naturschutzgebiete zu verringern.

Verbindung von Natur, Landwirtschaft und Erholung

Das Boerenpoort-Konzept passt zur gebietsbezogenen Herangehensweise des Van Gogh Nationalparks, bei der Natur, Landwirtschaft, Freizeit und Lebensumfeld miteinander verbunden werden. Die Initiative verleiht Landschaftselementen wie Hecken und Wanderwegen zudem eine erweiterte gesellschaftliche Funktion. Der erste Boerenpoort ist in Wandelstarter aufgenommen.